Hydration nach dem tatsächlichen Bedarf verfolgen
Acht Gläser täglich sind ein zu einfacher Richtwert. Happy Assistant vergleicht erfasste Getränke, Wasser aus Mahlzeiten und einen an den Tageskontext angepassten Bedarf.
Was in die Anzeige einfließt
- Wasser, Kaffee, Tee, Suppen und andere Getränke mit passendem Faktor.
- Getränke in einer Mahlzeit, etwa ein Smoothie mit 150 ml oder ein mit Wasser gemischter Shake.
- Wasser aus Lebensmitteln und ein kleiner Anteil Stoffwechselwasser.
Ein anonymisiertes Beispiel
Bei einem fiktiven Profil mit 68 kg hängt der Grundwert von Gewicht und Alter ab. Ein erfasstes Training und Hitze können ihn erhöhen. Ein Smoothie mit 150 ml zählt als Getränk; ohne erfasstes Getränk bleibt der Tag unbekannt statt als unzureichend bewertet zu werden.
Methode und Grenzen
Der Tagesbedarf beginnt bei Gewicht und Alter und steigt nur bei bekannten Daten: erfasstem Sport, Hitze, Salzübermaß oder Alkohol. Getränke, Wasser aus Lebensmitteln und Stoffwechselwasser werden getrennt, um Doppelzählungen zu vermeiden.
- Messung: eingegebenes Getränkevolumen.
- Schätzung: Wasser aus Nahrung und kontextabhängiger Bedarf.
- Unsicherheit: Schwitzen, Innenklima, Schwangerschaft, Stillzeit und Erkrankungen werden nicht gemessen.
- Quelle: EFSA-Richtwerte; bei Flüssigkeitsbeschränkung ärztlichen Rat einholen.
Häufige Fragen
Entzieht Kaffee Wasser?
In üblichen Mengen trägt er zur Hydration bei; die App verwendet dennoch einen leicht niedrigeren Faktor als für Wasser.
Gilt der Wert bei Nieren- oder Herzerkrankungen?
Nicht ohne ärztlichen Rat. Eine medizinische Flüssigkeitsvorgabe hat immer Vorrang.